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Was Barbara Turf und Vivian Pein verbindet

Auf den ersten Blick haben Barbara. Turf und Vivian Pein nur wenig gemein. Sie sind Frauen, haben die gleiche Hautfarbe und arbeiten für die Otto Group. Persönlich begegnet sind sie sich noch nie. Ihr Engagement für die Kraft der Verantwortung verbindet sie dennoch.

Barbara Turf
Vivian Pein
 

Die eine, Tochter italienischer Einwanderer, ist seit 1967 in derselben Unternehmensgruppe tätig. Sie weiß so ziemlich alles über die perfekte Zubereitung eines Soufflés. Mit ihrer erwachsenen Tochter geht sie gerne gemeinsam Shoppen. Ihre Kleidung und ihr smarter Umgangston zeichnen sie als gestandene Geschäftsfrau aus. Die andere trägt ein chinesisches Schriftzeichen als Tattoo auf ihrem linken Schulterblatt. Sie fährt gern Motorrad. Twittert unter dem Nickname „Zeniscalm“ und ihre Homepage heißt „Inthechaos.de“. Sie wohnt im lebhaften Hamburger Schanzenviertel, in dem sich alternative Hausbesetzer und Internet-Nerds friedlich vereint auf einen Latte macchiato treffen.

Kampagne: Kraft der Verantwortung

Doch so unterschiedlich Barbara Turf und Vivian Pein auch sind: Zwischen ihnen gibt es ein unsichtbares Band, das die Geschäftsführerin von Crate and Barrel und die Social Media Managerin von der Hermes Logistik Gruppe Deutschland über den Atlantischen Ozean hinweg miteinander verbindet: ihr vielfältiges Engagement.
Dass die beiden Frauen, die sich nie begegnet sind, heute dennoch voneinander wissen, liegt an der neuen Mission, die von der Otto Group ins Leben gerufen wurde: „Die Kraft der Verantwortung“. Denn nun finden sich Turf und Pein auf the-power-of-responsibility.com wieder: Auf dieser konzernweiten, internen Website zeigen die Mitarbeiter beispielsweise, wie sie ihr konkretes Arbeitsumfeld, ihre soziale Umgebung verbessern wollen. Sie ist ein sichtbares Zeichen, wie die Mission jeden Tag aktiv gelebt wird.

In der Praxis überlagern sich die vier Dimensionen der Mission je nach Projekt auch inhaltlich.

So baut Vivian Pein, die ihr BWL-Studium an der Fernuniversität Hagen durch E-Learning und Online-Austausch abschloss, seit Januar 2011 die Social Media Strategie für Hermes Europe, ein Unternehmen der Otto Group auf. Ihre Tätigkeit würde man wohl erst einmal dem Bereich Innovation zuordnen, doch der Dialog mit den Kunden via Internet steht für noch mehr: Das von ihr geschaffene, online-basierte Beschwerdemanagement stärkt die Kundenbindung nachhaltig und reduziert parallel interne Verwaltungskosten – zahlt also auch auf die Dimension Wirtschaftlichkeit ein.

 
 
 
 
 

Das Motiv für ihr Engagement, das Pein auf der Missions-Website gepostet hat, geht über ihre berufliche Verantwortung weit hinaus. „Social Media kann man nur dann erfolgreich machen, wenn man es auch selbst lebt. Mir ist vor allem wichtig zu zeigen, dass das Wort ‚social‘ in Social Media steckt “, sagt Pein. Seit drei Jahren organisiert sie so genannte Twestivals, auf denen sich an bestimmten Tagen Menschen treffen, um für einen guten Zweck Geld zu sammeln. Twestivals werden über den Mikroblogging-Dienst Twitter initiiert, finden aber im realen Leben statt. Eine Hamburger Veranstaltung im März 2011 brachte rund 1.500 Euro für das Hospiz Sternenbrücke ein, das Familien bei der Begleitung eines sterbenden Kindes betreut. Pein koordiniert mittlerweile Twestivals für ganz Zentral- und Ost-Europa. „Ich mache das aber auch aus einem gewissen Trotz heraus. Mit der Welt, so wie sie ist, bin ich einfach nicht einverstanden.“

Barbara Turf

Die Crate and Barrel-Chefin Barbara Turf formuliert den Sachverhalt etwas diplomatischer: „Wir alle haben die Möglichkeit und die Pflicht, die Welt besser zu hinterlassen als wir sie vorfanden.“ Die Absolventin der Universität von Illinois, die 1967 im damals einzigen Laden von Crate and Barrel nach einem Ferienjob fragte, ist seit 2008 Vorstandsvorsitzende der von Gordon Segal gegründeten US-amerikanischen Versandhauskette für hochwertiges Mobiliar.

 

Verantwortung übernimmt Turf auf verschiedenen Ebenen. In erster Linie als Geschäftsführerin, die ein profitables Unternehmen ausbaut und Arbeitsplätze sichert. Aber auch in zahllosen Einzelmaßnahmen: So führte sie beispielsweise Kiva ein. Das automatische System zur Auftragserfüllung halbiert die Lieferfristen für Endkunden und senkt gleichzeitig den Energieverbrauch und damit Stromkosten. Andere Vorschläge von Turf reichen von Visitenkarten auf FSC-Papier bis zur Verwendung von Energiesparlampen in allen Filialen – viele davon sind bereits umgesetzt.

„Persönlich am nächsten ist mir die Idee von Crate Garden “, sagt Turf und erläutert: „ 2010 haben wir in unserem Unternehmen ein ‚Grünes Komitee‘ gegründet. Dieses hat einen Plan zur Einrichtung eines Gartens in unserer Unternehmenszentrale entwickelt. Die Mitarbeiter können den Garten frei gestalten und nach Lust und Laune beackern. Inzwischen hat sich eine echte Community gebildet, die ebenso Blumen wie Biogemüse hegt und pflegt. Das Schönste ist, dass wir den Garten gerade extra vergrößert haben, weil so viele Mitarbeiter die Ernte ihrer Arbeit begeistert Bedürftigen spenden.“

Ein Beispiel das zeigt: Eine innovative Idee schafft mehr Vielfalt am Arbeitsplatz und trägt damit zur Zufriedenheit der Mitarbeiter bei – ein nicht zuletzt auch wirtschaftlich positiver Faktor. Zusätzlich entsteht ein nachhaltig sozialer Nutzen für die Gesellschaft. Die Kunden schließlich hegen in der Regel große Sympathie für derlei Aktivitäten – was zum Imagegewinn von Crate and Barrel beiträgt.

Die Kraft, die dahinter steckt, ist die gelebte Verantwortung jedes Mitarbeiters.
Von Barbara Turf, die sich mitten im Gespräch über die neue Kollektion recycelter Korbwaren nach dem persönlichen Wohl ihres Mitarbeiters erkundigt. Von Vivian Pein, die – Laptop vor und iPhone neben sich – im Park oder Café manchmal bessere Ideen hat als im Büro. Und von vielen Tausend Anderen mehr.

Die Kraft der Verantwortung

Kampagne: Kraft der Verantwortung
Ob zum Thema Wirtschaftlichkeit, Innovation, Vielfalt oder Nachhaltigkeit: Mit jedem Engagement werden wir unserer Verantwortung ein Stück mehr gerecht.

 
 
 
 
 
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